Dialog und Verständigung

Weltoffenheit und Toleranz sind wichtige Säulen unserer Unternehmenskultur. Als global tätiger Konzern unterstützen wir Projekte und Einrichtungen, die den interkulturellen Dialog fördern, um so ein wechselseitiges Verständnis und friedliches Miteinander der Kulturen voranzubringen. Außerdem fördern wir Initiativen zur Stärkung der Demokratie.

Daimler-Byrnes-Stipendium. Zum dreizehnten Mal in Folge haben wir 2014 die Daimler-Byrnes-Stipendien der Region Stuttgart verliehen. Die fünf ausgewählten Stipendiaten erwartet ein umfassendes interkulturelles Training, bevor sie im August in die USA reisen, um für ein Jahr bei Gastfamilien zu wohnen und die lokale High School zu besuchen. Initiatoren und Veranstalter des Stipendiums sind neben Daimler das Forum Region Stuttgart und das Deutsch-Amerikanische Zentrum/James-F.-Byrnes-Institut (DAZ).

Gemeinsam gegen rechte Gewalt. Die Erinnerung an die NS-Zeit wachhalten, Verantwortung übernehmen und die freiheitlichen Demokratie stärken – diese Ziele verfolgen mehrere von Daimler unterstützte Projekte und Initiativen, darunter zum Beispiel die Rathaus-Tour des Schauspielers Hardy Krüger. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen rechte Gewalt“ berichtet Krüger von seinen Erfahrungen während der NS-Herrschaft, weist auf die aktuelle Bedrohung durch Rechtsextreme hin und ruft zu Spenden für die Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“ auf. Nach dem Start der Tour Ende 2013 in Köln folgten 2014 Veranstaltungen in Berlin, Stuttgart, Dortmund und Leipzig.

Solidarisch gegen Rassismus und Ausgrenzung. Vom 7. bis 9. Juni 2014 feierte Köln ein besonderes Kultur- und Kunstfest: Die vom Bündnis „BIRLIKTE – ZUSAMMENSTEHEN“ organisierte Veranstaltung erinnerte an die Opfer des rechten Terrors und setzte ein sichtbares Zeichen der Solidarität. Daimler unterstützte das Fest, an dem neben Bundespräsident Joachim Gauck auch Hardy Krüger teilnahm. Anlass war der zehnte Jahrestag des Nagelbombenattentats, das rechtsradikale Terroristen am 9. Juni 2004 in der vor allem von Türken und Kurden bewohnten Kölner Keupstraße verübten.

Christopher Street Day. Erstmals hat Daimler 2014 am Christopher Street Day (CSD) in Stuttgart teilgenommen. Zusammen mit Mitgliedern des Mitarbeiter-Netzwerks GL@D (Gay Lesbian Bisexual Transgender at Daimler) präsentierte sich das Unternehmen mit einem Mercedes-Benz Truck, um für die gesellschaftliche Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Orientierungen einzutreten. Motiv für die Teilnahme war, die Arbeit von GL@D zu unterstützen und ein weiteres Zeichen für eine Kultur der Offenheit und Wertschätzung im Konzern zu setzen. Bereits seit 2011 ist auch Daimler Financial Services beim CSD in Berlin dabei.

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