Auswirkungen auf Gesundheit und Sicherheit

Maximale Sicherheit für Fahrer, Mitfahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer gewährleisten, Emissionen und Geräusche vermeiden – das sind die Ziele, die wir mit unseren Strategien zur Sicherheit und zum emissionsfreien Fahren verfolgen.

Unsere Produkte und Leistungen müssen bei Lieferung die vertraglich festgelegten Kriterien für Qualität sowie für aktive und passive Sicherheit erfüllen und ihrem Verwendungszweck gemäß sicher genutzt werden können. Deshalb arbeiten wir bereits bei der Entwicklung und Konstruktion unserer Fahrzeuge intensiv daran, Fehler soweit irgend möglich auszuschließen. Auch in der Produktion, im Vertrieb und nach der Übergabe der Fahrzeuge gelten unsere Pflichten zur Sicherheit. Die Daimler-Richtlinie „Produktsicherheit“ regelt die hierfür nötigen Anforderungen, Aufgaben, Aktivitäten und Zuständigkeiten. Potenzielle Gefährdungen können wir mithilfe der weltweiten Produktbeobachtung frühzeitig erkennen. Die Prozesse und Abläufe für geeignete Gegenmaßnahmen wie Warnungen, Kundendienstmaßnahmen etc. sind definiert.

Qualitätssiegel bestätigt Allergikerfreundlichkeit. Zu Sicherheit und Wohlbefinden der Fahrzeuginsassen tragen nicht zuletzt auch eine gute Luftqualität im Innenraum sowie allergieoptimierte Oberflächen bei. Bereits bei der Fahrzeugentwicklung achten wir darauf, dass Innenraumemissionen auf ein Minimum reduziert und Allergene vermieden werden. Durch hochwirksame Filter in der Klimaanlage werden Allergene von außen wirksam zurückgehalten. Mit Erfolg: Seit 2012 tragen Mercedes-Benz Fahrzeuge das Qualitätssiegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (European Centre for Allergy Research Foundation, ECARF). Das Siegel zeichnet Produkte aus, deren Allergikerfreundlichkeit wissenschaftlich überprüft wurde. Dazu führt ECARF zum Beispiel Fahrversuche mit an starkem Asthma leidenden Personen durch, bei denen viele medizinische Parameter – wie sie etwa bei Lungenfunktionstests festgestellt werden – die Belastung des bronchialen Systems zeigen. Weiter werden alle Materialien, die mit der Haut der Insassen in Kontakt kommen können, dermatologisch überprüft.

Topfit im Truck. Berufskraftfahrer sind höchsten Belastungen ausgesetzt. Bei seinem Forschungsprojekt TopFit Truck stellt Mercedes-Benz Trucks die Fahrer in den Mittelpunkt. Ziel ist es, den Beruf attraktiver zu machen und so einem drohenden Fahrermangel entgegenzuwirken.

  • Mehr zu TopFit Truck

    Forschungsprojekt TopFit Truck

    In den kommenden 15 Jahren werden über 300.000 der insgesamt rund 800.000 Berufskraftfahrer in Deutschland altersbedingt aus dem Beruf ausscheiden. Nachwuchskräfte und Auszubildende sind rar. Es wird immer schwieriger, junge Menschen für den anspruchsvollen Job im Lkw zu gewinnen. Im Forschungsprojekt TopFit Truck arbeitet Mercedes Benz Trucks deshalb an Wegen, den Beruf attraktiver zu machen und so dem drohenden Fahrermangel entgegenzuwirken.

    Umfangreiche Tests und Untersuchungen im Rahmen des Projekts wiesen nach, dass die Lärmbelästigung an Autobahnparkplätzen eine der größten Belastungen darstellt. Die Fahrer schlafen schlecht und sind tagsüber deutlich weniger fit. Sie werden anfällig für Aufmerksamkeitsdefizite und den gefürchteten Sekundenschlaf. Überdies sind sie nicht mehr in der Lage, ihr Know-how zu einer wirtschaftlichen Fahrweise voll einzusetzen. Mehr Kraftstoffverbrauch und Verschleiß am Fahrzeug sind die Folge. Ein weiteres Problem stellt die Monotonie während stundenlanger Fahrten dar. Sie strapaziert den Körper und mindert die Leistungsfähigkeit des Gehirns.

    Um all dem entgegenzuwirken, realisierten unsere Forscher und Entwickler in einem Actros-Testfahrzeug eine Reihe von Innovationen, deren Wirkung und Akzeptanz mithilfe von im Fahrzeug integrierter medizinischer Technik untersucht und gemessen wurde. Die Ergebnisse flossen in die Entwicklung des neuen Actros ein, der 2011 auf den Markt kam. Dieser verfügt serienmäßig über ein breiteres Bett, einen deutlich verbesserten Schallschutz und ein optimiertes Frischluftmanagement. Alle Fahrersitze lassen sich in den nötigen Neigungswinkel für einen erholsamen Kurzschlaf (Powernap) bringen; ein pneumatischer Massagesitz steht auf der Sonderausstattungsliste.

    Topfit Truck
    Inzwischen hat das ursprüngliche TopFit Testfahrzeug einen Nachfolger bekommen, mit dem die bereits ausgereiften Techniken demonstriert und weitere Verbesserungen erprobt werden können. Dabei geht es zum Beispiel um ein Beleuchtungskonzept, das biologische und psychologische Aspekte der Lichttherapie berücksichtigen soll.
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