Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen

Im Lebenszyklus eines Fahrzeugs entfällt der größte Teil des Primärenergieverbrauchs und der CO2-Emissionen auf die Nutzungsphase. Bei einem Pkw mit Verbrennungsmotor sind dies etwa 80 Prozent. Die verbleibenden 20 Prozent gehen fast gänzlich auf die Herstellung zurück. Bei Fahrzeugen mit alternativem Antrieb sind die CO2-Emissionen während der Nutzungsphase geringer. Gleichzeitig steigt jedoch meist der Primärenergieverbrauch bei der Herstellung, bedingt durch Bauteile wie Batterien und Elektromotoren.

Daimler arbeitet intensiv daran, die Emissionen aus allen Phasen des Produktlebenszyklus weiter zu reduzieren. Durch das Optimieren unserer BlueEFFICIENCY-Maßnahmen und den Markteintritt der neuen Modelle konnten wir die CO2-Emissionen unserer Neuwagenflotte 2014 erneut deutlich senken.

Im Berichtsjahr lagen die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Gesamtflotte von Mercedes-Benz Cars in Europa bei 129 Gramm pro Kilometer. Damit haben wir in den letzten fünf Jahren eine Verringerung um über 19 Prozent erreicht. Im Jahr 2014 verbesserte sich der Wert um weitere 4 Prozent. Unser Ziel ist es, die CO2-Emissionen unserer Neuwagenflotte in Europa bis 2016 auf 125 Gramm pro Kilometer zu senken. In der EU müssen M1-Fahrzeuge ab 2020 ein Flottenziel von 95 Gramm CO2 pro Kilometer einhalten. Unter Berücksichtigung des erwarteten durchschnittlichen Fahrzeuggewichts ergibt sich daraus für Daimler ein Ziel von cirka 100 Gramm CO2 pro Kilometer.

Entwicklung der CO2-Emissionen im Durchschnitt der Mercedes- Benz Cars Pkw- Flotte in Europa (EU 27)
Entwicklung der CO2-Emissionen im Durchschnitt der Mercedes-Benz Cars Pkw-Flotte in Europa (EU 27)
  • Fahrzeugdaten aller Modelle

    Über die folgenden Links können Sie die Fahrzeugdaten für unsere Pkw- und Transporter-Modelle ansehen – einschließlich Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen, Abgasstandard und Energielabel. Bitte unter „Modellansicht“ in der oberen Ebene das gewünschte Modell auswählen und dann „Technische Daten“ in der rechten Navigationsleiste anklicken.

    Pkw
    Transporter

CO2-Emissionen unserer Transporter. 2011 trat eine EU-Verordnung zu den CO2-Emissionen von Transportern mit einem Leergewicht von bis zu 2.585 Kilogramm in Kraft. Danach ist ab 2014 ein Wert von 175 g CO2/km einzuhalten, die Einführung erfolgt in Stufen und muss ab 2017 zu 100 Prozent eingehalten werden. Ab 2020 wird das CO2-Ziel auf 147 g CO2/km abgesenkt. Wie bei den Pkw ist das Fahrzeuggewicht zu berücksichtigen: Liegt das Durchschnittsgewicht der Flotte eines Herstellers über dem aller im Markt verkauften Transporter, so erhöht sich auch dessen zu erreichender CO2-Flottenwert. Mercedes-Benz Transporter müssen ab 2014 demnach 210 g CO2/km einhalten. Mit 199 g CO2/km erreichte die Mercedes-Benz Transporterflotte 2014 eine Verbesserung von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erfüllt die Flottengrenzwerte bereits im ersten Jahr zu 100 Prozent. Das entspricht einem Rückgang von über 11 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2010 – womit wir unser selbst gestecktes Ziel deutlich übertroffen haben.

Entwicklung der CO2-Emissionen im Durchschnitt der Mercedes-Benz Cars Transporter-Flotte in Europa (nach NEFZ)
Entwicklung der CO2-Emissionen im Durchschnitt der Mercedes-Benz Cars Transporter-Flotte in Europa (nach NEFZ)

Höhere Kraftstoffeffizienz für Pkw und Transporter. Mit den besonders sparsamen BlueEFFICIENCY-Modellen verringern wir den Verbrauch und die CO2-Emissionen unserer Mercedes-Benz Pkw und Transporter im Vergleich zu den Vorgängerfahrzeugen bei einzelnen Modellen um bis zu 32 Prozent. Dazu tragen Optimierungsmaßnahmen im Bereich des Antriebsstrangs, des Energiemanagements und der Aerodynamik ebenso bei wie die Gewichtsreduzierung durch Leichtbau und rollwiderstandsoptimierte Reifen. Hinzu kommen Fahrerinformationen zur energiesparenden Fahrweise.

Legendäre Kraft, gesteigerte Effizienz. Bei unseren nordamerikanischen Sattelzugmaschinen (class 8) setzen wir hocheffiziente Antriebsaggregate und eine ausgefeilte Aerodynamik ein, um den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen zu senken. So auch beim neuen Western Star 5700XE: Die Motorhaube sowie das Fahrgestell- und die Kabinenverkleidungen des Lkw wurden aerodynamisch neu gestaltet, was den Luftwiderstand deutlich verringert. Allein dadurch verringert sich der Kraftstoffverbrauch um mehr als 7 Prozent. Hinzu kommt der neue, integrierte Detroit-Diesel-Antriebstrang mit dem drehzahlreduzierten DD15-Motor, dem Direktgetriebe DT12 und einer besonders kraftstoffsparenden Hinterachsübersetzung. Die einzelnen Maßnahmen und vor allem das fein abgestimmte Gesamtpaket führen unterm Strich zu einer Verbrauchsminderung von fast 15 Prozent gegenüber dem Referenzfahrzeug (Western Star 4900SB mit Verbrauchseffizienz-Paket).

Sparsamer SuperTruck. Mit weiterentwickelten Technologien ist es Daimler gelungen, die Ziele eines Forschungsprojekts des US-amerikanischen Energieministeriums erfolgreich umzusetzen. Unser Versuchsfahrzeug erreichte 2014 die geforderte Effizienzsteigerung sowohl des gesamten Sattelzuges als auch der Motoreffizienz. So wurde auf dem Prüfstand ein Motorwirkungsgrad von 50,2 Prozent nachgewiesen, und bei zwei Testfahrten auf der Autobahn erreichte der Sattelzug samt Auflieger im Vergleich zum Basisfahrzeug von 2009 eine um bis zu 61 Prozent höhere Gesamteffizienz.

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    Sparsamer SuperTruck

    In den USA haben schwere Langstrecken-Lkw einen Anteil von 2 Prozent am kompletten Fahrzeugpark. Dabei erbringen sie jedoch 6 Prozent der gesamten Fahrleistung und sind für 20 Prozent des Kraftstoffverbrauchs verantwortlich. Nach Prognosen der American Trucking Association wird das Frachtaufkommen in den USA zwischen 2013 und 2015 um 23,5 Prozent ansteigen.

    Das amerikanische Energieministerium (DOE) fördert deshalb ein fünfjähriges Forschungsvorhaben mit dem Ziel, den Kraftstoffverbrauch und den Ausstoß klimawirksamer Gase von Langstrecken-Sattelzügen (Klasse 8) zu verringern. Das Projekt ist auf die Entwicklung und Erprobung besonders aussichtsreicher kraftstoffsparender Technologien ausgerichtet.

    Untersucht werden voll beladene Langstrecken-Sattelzüge mit 29,5 Tonnen Gesamtgewicht. Ziel ist eine Erhöhung der Gesamteffizienz von Sattelzugmaschine und Auflieger um 50 Prozent, gemessen in Meilen pro Tonne (Fracht) und Gallonen Kraftstoff (Diesel). Weiter soll eine 20-prozentige Effizienzsteigerung des Antriebsmotors erreicht werden.

    2014, ein Jahr vor Projektabschluss, erzielte der Antriebsmotor unseres Versuchs-Lkw auf dem Prüfstand bereits einen thermischen Wirkungsgrad von 50 Prozent. Und bei zwei Testfahrten auf der Autobahn konnte eine gegenüber dem Basisfahrzeug von 2009 um 50,2 beziehungsweise 61 Prozent gesteigerte Gesamteffizienz nachgewiesen werden.

    Möglich wurde dieser Erfolg vor allem durch eine optimierte Aerodynamik, Leichtbaumaßnahmen, eine lernende Motorsteuerung, Verbesserungen am Antriebsstrang und beim Energiemanagement und die detaillierte Feinabstimmung der einzelnen Komponenten. Hinzu kamen ein Downsizing des Motors, eine Senkung der Drehzahl sowie die Hybridisierung des Antriebs. Gleichzeitig konnte sogar die Nutzlastkapazität um circa 680 Kilogramm (5 Prozent des Gewichts der Zugmaschine-Auflieger-Kombination) gesteigert werden.
    Aufteilung des Energieverbrauchs eines beladenen US-amerikanischen Langstrecken-Lkw
    (Fahrzeugenergiebilanz bei Fahrt auf der Autobahn)
    Fahrzeugenergiebilanz - Autobahn

Effizienter mit Hightech-Stahlkolben. Seit Herbst 2014 setzen wir im V6-Dieselmotor des Mercedes-Benz E 350 BlueTEC neue Hightech-Kolben aus Stahl ein – eine Weltpremiere in einem Serien-Pkw. Weil Stahl die Wärme weniger gut leitet als Aluminium, entstehen an der Brennraummulde des Stahlkolbens höhere Temperaturen. Dies führt zu einer kürzeren Brenndauer und besseren Verbrennung. Darüber hinaus kann auch die Kolbenreibung verringert werden. Im Ergebnis verringert sich der Kraftstoffverbrauch des Motors um etwa 3 Prozent. Daneben ermöglicht die höhere Festigkeit des Stahls eine besonders kompakte Konstruktion. Auf diese Weise wiegt der Stahlkolben trotz deutlich höherer Werkstoffdichte etwa so viel wie ein Alukolben. Aus der niedrigeren Kolbenhöhe ergeben sich zudem Potenziale für neue Motorenkonzepte mit noch geringerem Gewicht und Bauraum.

Ausgezeichnete Motorraumkapselung. Isolierende Trennwände im Motorraum und eine im Stand geschlossene Kühlerjalousie sorgen beim Mercedes-Benz S 300 BlueTEC HYBRID dafür, dass die Wärme dort bleibt, wo sie entsteht: im Motorraum. Durch das „ECO Thermo Cover“ kühlt das Fahrzeug selbst dann nicht aus, wenn es über längere Zeit abgestellt wird. Beim erneuten Anlassen verringern die höheren Temperaturen die Reibung im Motor. So werden Kaltstartverluste minimiert, die CO2-Emissionen sinken. Nach unseren Untersuchungen lässt sich der Kraftstoffverbrauch dadurch im Jahresmittel um bis zu 1,5 Liter pro Tankfüllung senken.

Die Europäische Kommission hat die innovative Motorraumkapselung als Ökoinnovation anerkannt. Dieses Label vergibt sie an Technologien, die im Alltagsfahrbetrieb zu geringeren Verbrauchswerten führen, in den standardisierten Prüfzyklen der EU (NEFZ) aber keine oder nur geringe Effekte zeigen. Damit bestätigt die EU-Kommission auch unsere „Real Life Efficiency“-Strategie.

Verbrauchssenkung bei der neuen C-Klasse. Mit zahlreichen aufeinander abgestimmten Maßnahmen an der Karosserie, den Motoren und den Nebenaggregaten ist es bei der neuen C-Klasse gelungen, Verbrauchsreduzierungen von bis zu 32 Prozent zu verwirklichen.

  • Optimierungsmaßnahmen neue C-Klasse

    Verbrauchssenkung bei der neuen C-Klasse

    Optimierungsmaßnahmen an der Karosserie, den Motoren und den Nebenaggregaten haben bei der neuen C-Klasse die Kraftstoffeffizienz erhöht und Verbrauchsreduzierungen von bis zu 32 Prozent ermöglicht. Hier die wichtigsten Innovationen:
    • alle Otto- und Dieselantriebe mit reibungsoptimierten Downsizing-Motoren mit Turboaufladung, Direkteinspritzung und Wärmemanagement;
    • serienmäßiges Start-Stopp-System bei allen Motorisierungen;
    • geregelte Kraftstoff- und Ölpumpe, die ihre Leistung je nach angeforderter Last anpasst;
    • elektrische Wasserpumpe, die einen bedarfsgesteuerten Betrieb ermöglicht;
    • rollwiderstandsoptimierte Reifen;
    • reibungsoptimierte 6 Gang-Schaltgetriebe und 7 Gang-Automatikgetriebe 7G TRONIC PLUS;
    • Fuel-Economy-Hinterachsgetriebe mit verlustleistungsreduzierten Kegelrollenlagern und Leichtlauföl;
    • aerodynamische Verbesserungen an dem Unterbodenverkleidungskonzept, der Kühlerjalousie und den Rädern;
    • Radlager mit deutlich reduzierter Reibung;
    • Gewichtsoptimierungen durch Leichtbaumaterialien;
    • intelligentes Generatormanagement und effizienter Generator, die dafür sorgen, dass die Verbraucher bei Beschleunigungsvorgängen aus der Batterie versorgt werden; beim Bremsen wird ein Teil der anfallenden Energie rekuperiert und in die Batterie zurückgespeist;
    • hocheffizienter Klimakompressor mit Magnetkupplung;
    • optimierter Riementrieb mit Decoupler.
    Umwelt-Zertifikat der neuen C-Klasse: PDF-Datei (10,9 MB)

Flottenwerte in den USA. In den USA gelten zwei aufeinander abgestimmte Flottenvorgaben zur Begrenzung von Treibhausgasen: die „Greenhouse Gas“-Standards (GHG) und die „Corporate Average Fuel Economy“-Standards (CAFE). Der CAFE-Flottenwert wird für jedes Modelljahr anhand der verkauften Fahrzeuge und der jeweiligen Fuel-Economy-Werte berechnet. Pro 0,1 mile per gallon, um die der Grenzwert untererfüllt wird, muss der Hersteller für jedes abgesetzte Fahrzeug 5,50 US-Dollar an den Staat abführen. Im Modelljahr 2014 trug die Einführung von Fahrzeugen wie dem CLA 250 zur Erhöhung unseres CAFE-Flottenwertes bei.

Daimler CAFE*-Werte Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in den USA
Daimler CAFE*-Werte Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in den USA
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    CAFE – Verbrauchsstandards in den USA

    Im Jahr 2010 haben die Environmental Protection Agency (EPA) und die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) gemeinsam abgestimmte Vorschriften zum Kraftstoffverbrauch (Corporate Average Fuel Economy Standards, CAFE) und zur Reduktion der CO2-Emissionen (Greenhouse Gas Standards, GHG) für die Modelljahre 2012 bis 2016 veröffentlicht. Die beiden Standards existieren nebeneinander, sind jedoch eng aufeinander abgestimmt und gelten in allen US-Bundesstaaten. Die Zielwerte werden herstellerspezifisch separat für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge festgelegt. Sie basieren auf dem „Footprint“ (Radstand mal Spurweite) des Fahrzeugs.

    Erfüllt ein Hersteller die GHG-Standards nicht, bestimmt die EPA diejenigen Fahrzeuge aus der Herstellerflotte, auf welche die Grenzwertüberschreitung zurückzuführen ist. Beginnend mit den Modellen, die den höchsten CO2-Wert aufweisen, rechnet die EPA dabei so lange Fahrzeuge aus der Flotte heraus, bis der Flottengrenzwert eingehalten wird. Alle betroffenen Modelle gelten als nicht ordnungsgemäß zertifiziert und unterliegen Strafzahlungen, die bis zu 37.500 US-Dollar pro Fahrzeug betragen können.

Flottenwert in China. In China gelten für inländisch produzierte (domestic) und für importierte (imported) Pkw unterschiedliche Verbrauchsvorgaben. Zugleich wird nach sechzehn Gewichtsklassen differenziert. Bezogen auf das Gewicht lag das Verbrauchsziel für die Daimler-Domestic-Flotte bei 9,3 Litern/100 km. Erreicht wurde 2014 ein Wert von 8,4 Litern/100 km. Für die Import-Flotte lag das Ziel bei 9,6 Litern/100 km, während 8,3 Liter/100 km erreicht wurden.

Daimler-Flottenverbrauch in China
Daimler-Flottenverbrauch in China

Trainings für Fahrer. Durch eine wirtschaftliche und vorausschauende Fahrweise lässt sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 10 Prozent verringern. Wie das geht, zeigen wir in den Mercedes-Benz Eco-Trainings, die wir für Pkw und Nutzfahrzeuge anbieten.

  • Mehr zu unseren Eco-Trainings

    Eco-Fahrtrainings bei Mercedes-Benz

    In den Mercedes Benz Eco-Trainings, die wir für Fahrer von Pkw und Nutzfahrzeugen anbieten, zeigen wir, wie sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 10 Prozent senken lässt. Die elektronische Schaltempfehlung und die Anzeige des momentanen Verbrauchs im Kombiinstrument unserer Fahrzeuge unterstützen den Fahrer dabei zusätzlich.

    Wirtschaftliches Fahren will gelernt sein. Wer es beherrscht, spart kostbare Ressourcen und eigenes Geld. Das gilt für Fahrer von Pkw, Bussen und Lkw gleichermaßen. In unseren Eco-Fahrtrainings lernen unsere Kunden, wie sie den Spritverbrauch während der Fahrt gezielt und ohne Zeitverlust senken können.

    Eco-Trainings für Pkw-Fahrer
    Eco-Trainings für Lkw-Fahrer
    Eco-Trainings für Fuhrparkleiter und Unternehmer
    Omniplus – Eco-Training für Omnibus-Kunden
  • Spritspartipps

    Wie viel Kraftstoff Ihr Fahrzeug verbraucht und wie stark Motor, Getriebe, Bremsen und Reifen verschleißen, hängt entscheidend von zwei Faktoren ab: erstens den Betriebsbedingungen Ihres Fahrzeugs und zweitens Ihrer persönlichen Fahrweise. Beides können Sie beeinflussen, indem Sie die folgenden Tipps beachten:
    Betriebsbedingungen
    • Vermeiden Sie Kurzstrecken, denn sie erhöhen den Kraftstoffverbrauch.
    • Achten Sie auf den richtigen Reifendruck.
    • Führen Sie keinen unnötigen Ballast mit.
    • Nehmen Sie den Dachgepäckträger ab, wenn Sie ihn nicht benötigen.
    • Halten Sie die Serviceintervalle ein, denn ein regelmäßig gewartetes Fahrzeug schont die Umwelt.
    • Lassen Sie Servicearbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen.
    Persönliche Fahrweise
    • Geben Sie beim Anlassen kein Gas.
    • Lassen Sie den Motor nicht im Stand warm laufen.
    • Fahren Sie vorausschauend und halten Sie ausreichend Abstand.
    • Vermeiden Sie häufiges und starkes Beschleunigen und Bremsen.
    • Schalten Sie rechtzeitig und fahren Sie die Gänge nur zu zwei Dritteln aus.
    • Stellen Sie den Motor während verkehrsbedingter Wartezeiten ab.
  • Fahren und sparen mit Elektrofahrzeugen

    Wer sein Elektrofahrzeug wirtschaftlich fahren will, sollte auf einige Besonderheiten achten. Denn nicht alles, was für Autos mit Verbrennungsmotor gilt, ist auch hier hilfreich.
    Fahrweise
    • Schnelles Beschleunigen macht sich beim Elektroauto weniger im Energieverbrauch bemerkbar als bei einem Auto mit Verbrennungsmotor. Trotzdem empfiehlt es sich, sanft zu beschleunigen, denn dies schont die Batterie.
    • Hohe Geschwindigkeiten von über 100 km/h erhöhen den Energieverbrauch beim Elektrofahrzeug deutlich. Im Vergleich zum Fahrzeug mit Verbrennungsmotor steigt er überproportional.
    • Vorausschauendes Fahren und Techniken wie Ausrollenlassen lohnen sich auch beim Elektroauto. Denn dabei kann durch gleichmäßiges Bremsen ein Großteil der Energie zurückgewonnen und wieder in der Batterie gespeichert werden (Rekuperation).
    • Sehr starkes Bremsen sollte dagegen vermieden werden, da hierbei ein Teil der Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt wird und daher nicht zurückgewonnen werden kann.
    Nutzungsverhalten
    • Heizung und Klimaanlage verbrauchen zusätzliche Energie, die aus der Antriebsbatterie bezogen wird. Hier kann es vorteilhaft sein, das Fahrzeug schon vor der Fahrt vorzuheizen oder vorzukühlen, während es an der Steckdose lädt (Vorkonditionierung) und sich die nutzbare Reichweite deutlich weniger reduziert.
    • Kurzstreckenfahrten erhöhen beim Elektroauto den Verbrauch wie auch den Verschleiß kaum. Gerade deshalb sind Elektromobile für den Einsatz in der Stadt und urbanen Regionen besonders geeignet.
    Batteriepflege
    • Ladeleistung. Elektrofahrzeuge können an Haushaltssteckdosen oder an Wallboxen und anderen Ladestationen „betankt“ werden. Die Ladezeit hängt dabei hauptsächlich von der Restladung der Batterie und der Ladestärke des Stromanschlusses ab. Das Laden mit niedriger Leistung wirkt sich positiv auf die Lebensdauer der Batterie aus.
    • Ladezustand. Ein häufiges Nachladen bei noch hohem Ladezustand der Batterie sollte vermieden werden, denn dies schwächt deren Leistungsfähigkeit.
    • Memory-Effekt. Die in Elektrofahrzeugen von Mercedes Benz und smart eingesetzten Lithium-Ionen-Akkus sind nicht vom sogenannten Memory-Effekt betroffen. Dieser ist vor allem von früheren Nickel-Cadmium-Akkus bekannt, die sich bei häufiger Teilentladung den üblichen Energiebedarf zu merken scheinen und mit der Zeit nicht mehr die volle Energiemenge bereitstellen.
    • Parken im Winter. Es empfiehlt sich, das Elektroauto vor Kälte geschützt in einer Garage zu parken. Auch dies erhöht die Lebensdauer der Batterie.