Unsere Ziele
Nachhaltigkeitsmanagement
| Ziel | Zielhorizont/ Status Quo |
Erreichtes 2010 | Maßnahmen | |
|---|---|---|---|---|
| 1. Integrität und Compliance | ||||
| Compliance-Schulung. Konzernweite Fortführung der Trainings mit mehr als 150.000 Teilnehmern und Ausweitung auf die Geschäftspartner." | 2011 |
Im Jahr 2010 nahmen über 111.000 Mitarbeiter am webbasierten Training zur Daimler Verhaltensrichtlinie teil. Mehr als 21.000 Mitarbeiter aus Gesellschaften und Bereichen, die Vertriebsaktivitäten durchführen, absolvierten das webbasierte Training zur Korruptionsprävention. Weltweit wurden 140 Präsenztrainings mit mehr als 3.500 Teilnehmern durchgeführt. Darüber hinaus durchliefen die obersten Führungskräfte des Unternehmens ein gezieltes Antikorruptionstraining. | "Durchführung des neuen Code of Conduct-Online-Trainings zur Verhaltensrichtlinie. // Durchführung des Online-Trainings zur Korruptionsprävention in Deutschland; (internationale Umsetzung bereits 2009). // Zusätzliche Trainings für Top-Führungskräfte (Senior Vice Presidents; Direktoren im Vertrieb). // Trainings für Geschäftspartner. // Seminare zu "Compliance und Führung" für neue (Senior) Manager im Ausland. " | |
| Bewusstseinsbildung. Verbesserung der Kenntnisse der Mitarbeiter über Vereinbarungen und Richtlinien. | 2012 |
Wir haben eine Untersuchung erarbeitet und erstmals durchgeführt. Die Ergebnisse wurden - auch auf Bereichsebene - analysiert und konzernweit kommuniziert, z.B. im Mitarbeiter-Portal. | "Konzernweite Evaluation der Verhaltensrichtlinie und der Antikorruptionsrichtlinien. // Ableitung, konzernweite Abstimmung und Durchführung von Kommunikations- und Informationsmaßnahmen zur Verbesserung der Wissensbasis der Mitarbeiter. " | |
| Hinweisgebersystem. Verbesserung des Hinweisgebersystems und konzernweiter Ausbau der Serviceleistungen des Business Practices Office (BPO). | 2011 |
In der Region Asien und Australien/ Pazifik haben wir die Reichweite des Hinweisgebersystems vergrößert. Außerdem wurde die Bekanntheit des BPO erhöht und - unter Wahrung der Anonymität - mehr Transparenz über gemeldete Hinweise von vermutetem Fehlverhalten geschaffen. | Bereitstellung eines online Meldebogens zum globalen Hinweisgebersystem und gebührenfreie telefonische Hotlines in zusätzlichen 8 Sprachen, weitere Sprachen in 2011. // Ausweitung der globalen BPO-Kommunikation in internen Print- und Online-Medien. // Vierteljährliches Reporting anonymisierter Beschwerden an die Top-Führungskräfte. |
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| Geschäftspartner. Optimierung und Ausbau der konzernweiten Integritätsprüfung der Geschäftspartner, die im Auftrag von Daimler tätig sind. | 2011 |
2010 haben wir Standardprozesse für neue Geschäftspartner definiert und dokumentiert. Für die Bewertung der Partner wurde eine Risikomatrix auf Basis von Geschäfts- und Länderrisiken festgelegt. | Abschaffen von Ausnahmeregelungen für NAFTA-Händler. // Ausbau der Kommunikation zu aktuellen Anfragen und Überprüfungen. // Verbesserung und zentrale Bereitstellung von Umsetzungshilfen für den Due Diligence Prozess. // Festlegung von Kriterien und Ausarbeitung von Richtlinien für die Durchführung von Due Diligences. // Entwicklung und Einführung eines globalen IT-gestützten Due Diligence Prozesses. | |
| Kommunikation. Weltweite interne Kommunikationskampagne "fairplay." zu Integritätsthemen. | 2013 |
Neues Ziel | Konzernweite Kommunikationskampagne in 19 Sprachen für Mitarbeiter, Management und Business-Partner. // Einsatz von klassischen Kommunikationsmitteln. // Ziel ist, den Unternehmenswert Integrität stets als Basis unseres Handelns zu implementieren. | |
| 2. Datenschutz | ||||
| Datenschutz Mitarbeiterdaten. Datenschutz Sensibilisierung aller Führungskräfte (Ebene 5 bis Ebene 2) in Deutschland im Umgang mit Gesundheitsdaten bis 2012. | 2012 |
Neues Ziel | Präsenzschulungen an allen Werkstandorten in Deutschland durchführen. // Ausrollen und implementieren eines Standard-Tools zur fortlaufenden Qualifizierung neuer Führungskräfte (Ebene 5 bis Ebene 2) in Deutschland beim Thema Gesundheitsdaten. | |
| Datenschutz weltweit. Entwicklung eines konzernweiten Awarenesskonzepts innerhalb des Daimler-Konzerns bis 2015. | 2015 |
Neues Ziel | Entwicklung eines konzernweiten Awarenesskonzepts (Realisation: 2011). // Entwicklung und Implementierung konzernweiter Schulungsstandards im Bereich Datenschutz (Realisation: 2012-2015). | |
| Schutz von Kundendaten. Optimierung des Datenschutzes im Mercedes-Benz Vertrieb der Daimler AG durch Umsetzung neuer nationaler Richtlinien. | 2011 |
Neues Ziel | Umsetzung der neuen Datenschutzrichtlinien und -vorgaben insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes in der gesamten Vertriebskette. // Schulung der beteiligten Mitarbeiter und Implementierung der veränderten Prozesse sowie Optimierung von Kundendaten. | |
| 3. Management von Lieferantenbeziehungen | ||||
| Schulungen. Bessere Verankerung der Daimler Nachhaltigkeitsanforderungen mithilfe von Lieferantentrainings. | 2013 |
In der Türkei und Brasilien hat Daimler gemeinsam mit anderen Automobilherstellern Pilottrainings zu Sozialstandards, Menschenrechten, Umweltanforderungen und Geschäftsethik durchgeführt. Türkei: 2 Trainings, unter den Teilnehmern waren 13 Daimler Lieferanten, Brasilien: 10 Trainings, unter den Teilnehmern waren 40 Daimler Lieferanten. | Einführung von Lieferantentrainings zu Sozialstandards, Menschenrechten, Umweltstandards und Geschäftsethik in ausgewählten Risikoländern. Fokus 2011: Indien & Brasilien mit je rund 40 Lieferanten. |
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| Lieferantenauskunft. Überprüfung der Umsetzung der Daimler Nachhaltigkeitsanforderungen bei Lieferanten mithilfe von Selbstauskünften. | 2012 |
Die Daimler Selbstauskunft wurde weltweit mit Lieferanten getestet; eine Online-Version des Fragebogens steht zur Verfügung. | Versand und Auswertung der Selbstauskunft für ausgewählte Lieferanten in Risikoländern und in Risiko-Commodities. Fokus 2011: Reinigungsdienstleistungen IPS, rund 50 Lieferanten. |
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| Vertragsbedingungen. Verankerung der Daimler Richtlinie zur Nachhaltigkeit in verbindlichen Vertragsbedingungen. | 2013 |
Die Richtlinie zur Nachhaltigkeit wurde in die Mercedes-Benz Special Terms integriert, die in Deutschland für Lieferanten im Pkw- und Nutzfahrzeugbereich gelten. Außerdem floss sie in die Einkaufsbedingungen für Lieferanten des Bereichs Nicht-Produktionsmaterial ein. | Schrittweise Integration der Richtlinie zur Nachhaltigkeit in Vertragsdokumente weltweit. | |
| 4. Prozesse des Stakeholder-Dialogs | ||||
| Stakeholder-Dialog. Internationalisierung des Stakeholder Dialogs. | 2014 |
Die zentrale, global ausgerichtete Stakeholder- Dialog Veranstaltung in Stuttgart ("Sustainability Dialogue") wurde 2010 um eine regional ausgerichtete Veranstaltung in China ergänzt. | Ab 2011 soll jährlich zusätzlich eine - der China vergleichbaren - regionale Stakeholder Dialog-Veranstaltung in den USA durchgeführt werden. | |
| 5. Nachhaltigkeitsstrategie | ||||
| Strategieprozess. Erstellung der konzernweit gültigen Daimler Nachhaltigkeitsstrategie. | 2012 |
Neues Ziel | Bereichsübergreifender Prozess mit ergänzenden Maßnahmenplänen und deren Bericherstattung (bis Ende 2011). // Verabschiedung, Implementierung und Kommunikation von Maßnahmenplänen (bis Ende 2012). | |
| 6. Sensibilisierung der Mitarbeiter | ||||
| Kommunikation. Stärkung des Bewusstseins und Wissens der Mitarbeiter über die Nachhaltigkeitsziele und -aktivitäten des Unternehmens. | 2012 |
Neues Ziel | Ausbau und Intensivierung der Führungskräfte-Kommunikation (Ebene 5 bis Ebene 1) zu Nachhaltigkeitsthemen, speziell zur Nachhaltigkeits-Strategie, zum Nachhaltigkeitsmanagement und zur Bedeutung des Themas innerhalb des Daimler Zielsystems. | |