Unsere Ziele und unser Anspruch
Unser Anspruch
Auf lange Sicht können wir nur erfolgreich sein, wenn wir Werte für alle Stakeholder schaffen. Unser gesellschaftliches Engagement betrachten wir deswegen als genuinen Bestandteil unserer Unternehmenstätigkeit und legen daran hohe Qualitätsmaßstäbe an. So haben wir klare Förderkriterien formuliert und überprüfen regelmäßig den Erfolg und die Wirkung der Initiativen, in denen wir tätig sind. Ein eigener Spenden- und Sponsoringausschuss prüft alle größeren Projekte, für Transparenz sorgt eine konzernweite Datenbank, in der wir unser Engagement fortlaufend dokumentieren.
Ein Schwerpunkt unserer Spendentätigkeit liegt auf der Wissenschafts- und Bildungsförderung, dazu kommen karitative Projekte und die Katastrophenhilfe. Als Sponsor unterstützen wir eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Bildung, Umwelt, Kunst und Kultur an unseren Standorten. Außerdem setzen wir uns aktiv – etwa durch Corporate Volunteering und den Dialog mit der Politik – für funktionierende Gemeinwesen ein. Für eine langfristig zweckgebundene Vergabe von Fördermitteln haben wir einige Stiftungen gegründet.
Eine besondere gesellschaftliche Verantwortung tragen wir als Unternehmen für die Wahrung der Menschenrechte. Unser Augenmerk liegt dabei auf den Arbeitnehmerrechten wie der Vereinigungsfreiheit, dem Recht auf Tarifverhandlungen, der Achtung von Chancengleichheit und dem Recht „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“. Wir lehnen Zwangsarbeit ab und setzen uns für die effektive Abschaffung ausbeuterischer Kinderarbeit ein.
Unsere Ziele
| ZIEL | Zielhorizont/ Status Quo |
Erreichtes 2010 | Maßnahmen | |
|---|---|---|---|---|
| 1. Menschenrechte | ||||
| Risikomanagement. Weltweiter Ausbau des Risikomanagements an den 18 Daimler Produktionsstandorten gemäß UN-Anforderungen, um mögliche Menschenrechtsrisiken frühzeitig zu erkennen. | 2013 |
Neues Ziel | Systematische Evaluation zum Menschenrechts-Impact an Daimler-Standorten weiterentwickeln, um potenzielle Risiken zu identifizieren und diese in den jeweiligen Fachbereichen (Einkauf, Vertrieb etc.) zu adressieren. Finalisierung des Prozesses in 6 Ländern pro Jahr. | |
| 2. Gesellschaftliches Engagement | ||||
| Verkehrserziehung. Ausbau der Verkehrserziehungsmaßnahmen für Grundschüler in Deutschland. | 2012 |
Ausbau des fast 10 jährigen Engagements für Verkehrssicherheit von Kindern. durch Aufbau eine MobileKids-Online-Präsenz mit Magazinteil für Erwachsene.// Installation der „MobileKids-Safety-Map“ , einer Google-Maps basierten Onlineanwendung, in die kritische und sichere Verkehrspunkte eingetragen werden können. // Pilotprojekt (Baden Württemberg) für die MobileKids-Schultage in 200 Schulen mit 5.000 Schülern. | Nach erfolgreichem Pilotprojekt in Baden-Württemberg mit rund 2.900 einbezogenen Grundschulen sollen bis 2012 ca. 16.000 Grundschulen in Deutschland in das MobileKids Schultageangebot integriert werden. | |
| Kunst und Kultur. Ausbau des regionalen, standortbezogenen Kunstengagements im Rahmen guter Nachbarschaft | 2012 |
Initiative „Freier Eintritt“, Abendakademien und Führungen (ca. 1000 Mitarbeiter) mit der Staatsgalerie Stuttgart und der Stiftung Domnick. // Ausstellungen der Daimlerkunstsammlung "ARS", Museum Albertina Wien, Ampersand Museum. // Kooperation mit der Fondation Beyeler in Basel. | Im Fokus des regionalen Kunst- und Kulturengagements in 2011 stehen Deutschland, China (u.a. Kooperation mit dem China National Centre of Performing Arts in Peking) und die USA (u.a. Kooperation mit dem US-Maler und Filmregisseur Julian Schnabel). Im Rahmen einer Welttournee der Daimler-Kunstsammlung werden 10 Ausstellungen in Stuttgart, Berlin, Abu Dhabi, Indien und China konzipiert und umgesetzt mit angestrebten 300.000 Besuchern. |
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| Bildungsengagement. Ausbau und Bündelung von Bildungsaktivitäten für Kinder und Jugendliche in Deutschland durch die Initiative Genius. |
2012 |
Genius hat sich als Markendach für die unternehmensweiten Bildungsaktivitäten für Kinder und Jugendliche bei Daimler in 2010 etabliert. // Kooperation mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg und Klett MINT ist etabliert.// NWT- Unterrichtsbausteine sind erarbeitet und auf dem Landesbildungsserver veröffentlicht Website ist online (www.genius-community.com). // Genius-Campus im Mercedes-Benz Museum ist eröffnet. // Genius- Kick-off und Pressekonferenz ist erfolgt. // 1. Genius-Lehrerkongress (Teilnehmer: ca. 300 NWT-Lehrer) hat stattgefunden. |
Weiterer Ausbau von Genius u.a. In 2011 soll Genius bundesweit über die Standorte und den Vertrieb ausgerollt werden.// Die Verankerung von Genius bei Bildungspartnern (Kultusministerium, Lehrer, Schüler, Kongresse, didacta) wird in 2011 kontinuierlich weiterentwickelt. // Erweiterung der Zielgruppen und Ausbau des Engagements (weitere Schularten und Altersklassen). //Die Website „genius-community.com“ wird in 2011 kontinuierlich erweitert und als „community“-Plattform für Kinder und Jugendliche positioniert.. |
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| Corporate-Volunteering-Ansatz. Implementierung eines betrieblich unterstützten Freiwilligenprogramms innerhalb der Daimler AG. | 2013 |
Im Blick auf die geplante Einführung eines betrieblich geförderten Freiwilligenprogramms der Daimler AG für gemeinnützige Zwecke haben wir im Rahmen des Sustainability Dialogue 2010 mögliche Handlungsfelder und gesellschaftliche Bedürfnisse für das freiwillige Mitarbeiterengagement diskutiert. // 2010 haben wir die 2008 begonnene Neugestaltung unseres Corporate Volunteering-Ansatzes fortgesetzt und weltweit an weiteren Standorten Aktivitäten ausgewertet und Handlungsfelder bestimmt. | Einführung eines betrieblich geförderten konzernweiten Freiwilligenprogramms für soziale Zwecke, das zentrale Leitlinien unseres Corporate-Volunteering-Ansatzes berücksichtigt.// Weitere Auswertung weltweiter Corporate-Volunteering-Aktivitäten und Ableitung von Handlungsbedarf im Blick auf die Erneuerung des Daimler Corporate Volunteering-Ansatzes. | |
| Corporate-Volunteering - Initiativen. Ausbau von bestehenden Corporate Volunteering-Projekten und Implementierung eines betrieblich unterstützten Freiwilligenprogramms innerhalb der Daimler AG. | 2012 |
"Day of Caring"- Projekte in 13 Ländern - davon 2010 erstmals in Kroatien, Spanien, Tschechien/ Slowakei, Frankreich, Argentinien und China . Insgesamt waren 2.000 Volunteers beteiligt - davon 800 Volunteers in den 7 neuen Ländern. // Erstmals „Day of Caring“- Partnerschaft mit SOS Kinderdörfern in Spanien, Kroatien und Tschechien/ Slowakei. Mitarbeiterprojekt „Schenk ein Lächeln“ — Verteilung von 1.000 Weihnachtspaketen an Kinder aus sozial benachteiligten Familien über die Tafel e.V. in Stuttgart und Berlin. // Konzeption des Mitarbeiterprojektes „Wir bewegen was —125 Mitarbeiterprojekte der Nachhaltigkeit“ mit Blick auf das Jubiläum „125 Jahre Automobil“ im Jahr 2011. | Weiterer Ausbau der europäischen “Day of Caring”-Initiativen insbesondere e Russland und Portugal. // Konzeption und Umsetzung von Skilled-Based Volunteerings im Bereich “Financial Literacy“ in Deutschland. // Ausweitung des Projekts "Schenk ein Lächeln" von ca. 2.500 einbezogenen MitarbeiterInnen in 2010 auf rund 25.000 MitarbeiterInnen in Deutschland. // Im Jahr des 125jährigen Jubiläums des Automobils werden 125 soziale und/oder ökologische Projekte gemeinnütziger Einrichtungen, an denen Daimler-Mitarbeiter in Deutschland ehrenamtlich in ihrer Freizeit mitwirken, mit bis zu max. € 5.000 unterstützt. Insgesamt werden max. € 625.000 zur Verfügung gestellt. Bewerbungsberechtigt sind rund 160.000 MitarbeiterInnen der Daimler AG in Deutschland. |
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| Internationales-Empowerment-Engagement. Ausbau der bestehenden Empowerment-Initiativen von Daimler Financial Services in Äthiopien und Südafrika. |
2012 |
Äthiopien: Seit Januar 2009 unterstützt die Mercedes- Benz Bank den Aufbau des Mikrokreditprogramms in der Region Midda. Bisher haben rund 1.200 Frauen das Grundlagentraining besucht und es sind erste Erfolge zu verbuchen. // Südafrika: In Zusammenarbeit mit CARE wurde ein umfassendes Schulungsprogramm mit dem Schwerpunkt „Existenzsicherung“ entwickelt und umgesetzt. Darüber hinaus wurden Gesundheitsschulungen vor allem zum Leben mit AIDS und mit Folgekrankheiten wie Tuberkulose durchgeführt. Ergänzt wurden diese durch Buchhaltungsschulungen als Basis für das begleitende Mikrokreditprogramm. | Äthiopien: Nach gemeinsamer Realisierung verschiedener Bildungseinrichtungen nun Umsetzung eines Mikrokredit-Projektes für Frauen (Ziel: 2.500) mit der Partnerorganisation „Menschen für Menschen“. // Südafrika: Fortsetzung der erfolgreichen Partnerschaft mit CARE sowie des Projekts „Youth Entrepreneurs Program“ zur Förderung angehender Unternehmer (Ziel 1.000). | |