Unser Nachhaltigkeitsprogramm 2020

G4-18, G4-19, G4-23

Nachhaltigkeit ist ein elementarer Bestandteil unseres unternehmerischen Handelns und deswegen fest in unserem strategischen Zielsystem verankert. Regelmäßig gleichen wir unsere unternehmerischen Zielsetzungen mit den Erwartungen unserer Stakeholder ab und nehmen auf dieser Basis eine Priorisierung der für uns maßgeblichen Handlungsfelder der Nachhaltigkeit vor. Zu welchen Ergebnissen wir dabei gelangt sind, zeigt unsere Wesentlichkeitsanalyse. Aus den definierten Handlungsfeldern haben wir konkrete Ziele abgeleitet, an denen wir uns messen lassen.

Unsere Nachhaltigkeitsziele verankern wir in unserem Management- und Führungssystem über alle Wertschöpfungsstufen von der Produktentwicklung über die Produktion bis hin zum Vertrieb. In den Zielvereinbarungen zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten sind die für die jeweilige Aufgabe relevanten Nachhaltigkeitsziele, beispielsweise CO2-Emissions- oder Diversity-Ziele, durchgängig hinterlegt und somit vergütungsrelevant. Die Ziele werden jährlich im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsmanagements überprüft und gegebenenfalls angepasst. Hierbei berücksichtigen wir zudem in einem systematischen Stakeholder-Management die Belange interner und externer Interessengruppen, die wir über Befragungen und Dialoge aktiv in unsere Nachhaltigkeitsarbeit einbinden.

Wesentlichkeitsanalyse

Unser Nachhaltigkeitsprogramm ist dynamisch. So wie wir uns ständig an neue Marktbedingungen in einem dynamischen Wettbewerb anpassen müssen, so verändern sich auch die Anforderungen, die unsere Stakeholder an uns stellen. Das Nachhaltigkeitsprogramm 2020 haben wir deshalb gegenüber 2013 weiter überarbeitet, geschärft und priorisiert. Es zeigt die wesentlichen Zielhorizonte unseres Nachhaltigkeitsengagements bis 2020 auf, bleibt dabei aber flexibel genug, um auch kurzfristig auf neue Herausforderungen eingehen zu können. In der gedruckten Form des Nachhaltigkeitsberichts stellen wir unsere Top-Ziele dar.

Das vollständige Nachhaltigkeitsprogramm 2020 inklusive aller Ziele und Maßnahmen als Download: PDF-Datei (395 KB)

  • Unternehmerische Verantwortung

    Ziel Erreichtes Maßnahmen 2015 Termin Status
    (Verände­rung zu 2013)
    Stakeholder

    Stakeholder-Dialog.
    • Internationalisierung des Stakeholder-Dialogs.

    Durchführung des 7. „Daimler Sustainability Dialogue“ in Stuttgart mit internationalem Teilnehmerkreis. Keine separate internationale Veranstaltung im Jahr 2014, aber Vorstellung des Konzepts in verschiedenen Märkten zur Durchführung eines Dialogs in 2015. Zielhorizont wurde erweitert.

    Neben der Organisation des achten „Daimler Sustainability Dialogue“ in Stuttgart Durchführung einer weiteren „Daimler Sustainability Dialogue“-Veranstaltung in einem internationalen Markt.

    2016

    75%

    Stakeholder-Management und
    -Dialog.

    Konzeption zur Weiterentwicklung einer systematischen und differenzierten Kommunikation und eines kontinuierlichen Dialogs für den Austausch mit Stakeholdern.
     
    Konzeptentwicklung für den strukturierten Austausch mit Stakeholdern auf Konzernebene und Pilotierung in selektiven Corporate-Responsibility-Funktionen in den Jahren 2015/2016.

    2015: Durchführung eines Think-Tank- Forschungsprojektes über die Weiterentwicklung des Dialogs zu Fragen der Corporate Responsibility.

    2016

    Neues Ziel
  • Ethische Verantwortung

    Ziel Erreichtes Maßnahmen 2015 Termin Status
    (Verände­rung zu 2013)
    Integrität und Compliance

    Schulungen.
    • Fortentwicklung und Durchführung eines integrierten zielgruppenspezifischen Trainingsprogramms zu Integrität, Compliance und Recht.
     
    • Umsetzung des jährlichen risiko- und zielgruppenorientierten Trainingsplans zu Integrität, Compliance und Recht; Umsetzung des Qualifizierungsprogramms für Compliance-Verantwortliche.
    • Im Jahr 2013 wurde ein webbasiertes Training für mehr als 100.000 Beschäftigte konzernweit ausgerollt.
    • Knapp 40.000 Beschäftigte unterschiedlicher Hierarchieebenen haben 2014 ein umfassendes webbasiertes Training zu Integrität, Compliance und Recht absolviert.
    • Seit 2013 werden Trainings für ausgewählte Geschäftspartner auf Basis einer Risikoeinschätzung des verantwortlichen divisionalen Compliance-Bereichs durchgeführt. 2014 erfolgte eine risiko- und zielgruppenorientierte konzeptionelle Weiterentwicklung des Geschäftspartnertrainings.
     
    • Weiterentwicklung des Qualifizierungsprogramms für Verantwortliche aus dem Ressort Integrität und Recht.
    • Integration themenspezifischer Trainingsmaßnahmen in ein zielorientiertes konsolidiertes Gesamtprogramm.
    • Stärkung der dezentralen Multiplikatoren, dafür werden ihnen zielgruppenorientierte Trainingsmaterialien und methodische Hilfen zur Verfügung gestellt.
    • Umsetzung und Rollout des weiterentwickelten Trainings für externe Geschäftspartner inklusive eines neuen webbasierten Trainings mit einem Schwerpunkt auf der Korruptionsprävention.

    Fortlaufend

    85%
    Top Ziel:
    Bewusstseinsbildung.
    • Auseinandersetzung mit unseren Werten und Grundsätzen.

    Continuation of company-wide dialog.
    • Schwerpunkt 2014: Konzernweite Einführung eines Awareness-Tools (Onlinespiel) zur Sensibilisierung der Mitarbeiter für Inhalte der Richtlinie für integres Verhalten.
     
    • Auswertung der Rückmeldungen zum Awareness-Tool und Ableitung von Folgemaßnahmen.
    • Einführung einer Beratungsstelle, die den Mitarbeitern für Fragen zu integrem Verhalten im Geschäftsalltag zur Verfügung steht.
    • Der Austausch über den Unternehmenswert Integrität wird fortgeführt und in die Aktivitäten der Bereiche integriert.

    Fortlaufend

    85%
    Top Ziel:
    Nachhaltige Compliance.
    • Nachhaltige Integration von Compliance innerhalb Daimler.

    Integration von Compliance.
    • Weitere Erhöhung der Effektivität des Compliance Management Systems.
    • Weitere Integration von Compliance als fester Bestandteil unserer Wertschöpfungskette.
    • Effizientere Gestaltung der Compliance-Prozesse im Unternehmen.
    Erweiterung des Aufgabenkreises.
    • Vermeidung von Geldwäsche im Güterhandel.
    • Konzernweite Sanktionslistenprüfung (EU und US).

    Kontinuierliche Stärkung des Compliance-Bewusstseins zur nachhaltigen Sicherstellung einer Integritätskultur als Fundament des Unternehmensalltags.

    Fortlaufend

    95%

    Hinweisgebersystem.
    • Optimierung des Hinweisgebersystems BPO.
     
    • Neues Reportingkonzept erstellt und ausgerollt.
    • Im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses wurde ein Review der Datenschutzvoraussetzungen umgesetzt, gegebenenfalls erforderliche Notifizierungen bei den Datenschutzbehörden wurden initiiert.
    • Nachhaltiges Kommunikationskonzept erstellt und Umsetzung gestartet.
    • Neukonzeption eines IT‑Systems für Fallbearbeitung und Berichterstattung.
    • Erstellung einer optimierten modularen Prozessdokumentation und Implementierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses abgeschlossen.
     
    • Datenschutzprojekt: Finalisierung der Notifizierungen, soweit erforderlich.
    • Fortführung der weltweiten Kommunikationsmaßnahmen.
    • Implementierung des neu konzipierten IT‑Systems für die Fallbearbeitung und das BPO-Reporting.
    • Fortlaufende Optimierung der bestehenden Prozesse.

    2015

    90%

    Blick von außen.
    • Begleitung der Integritätsmaßnahmen durch den „Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung“.
     
    • Der im September 2012 gegründete „Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung“ kam im Berichtsjahr 2014 zu drei Sitzungen zusammen und wurde unterjährig über Maßnahmen zur Förderung von Integrität bei Daimler informiert.
    • Wilm Herlyn wurde im Herbst 2014 als neues Mitglied in den Beirat aufgenommen.
    • Die Beiratsmitglieder sind Daimler gegenüber unabhängig und haben eine beratende Funktion.
     
    • Der Beirat trifft sich zu drei regulären Sitzungen im Jahr sowie zusätzlich nach Bedarf. Er tauscht sich intern sowie mit Mitgliedern des Vorstands beziehungsweise weiteren Daimler-Ansprechpartnern aus.
    • Die Mitglieder des Beirats erhalten regelmäßig Informationen über die Integritätsaktivitäten des Unternehmens sowie sonstige aktuelle Themen, die den Konzern betreffen.
    • Der Beirat bewertet auf Wunsch des Aufsichtsrates der Daimler AG die Integritätsaktivitäten des Konzerns.

    Fortlaufend

    90%
    Datenschutz

    Überarbeitung der Konzernrichtlinien zum Umgang mit Personaldaten sowie Kunden- und Partnerdaten.
     
    • Aktualisierung der Konzernrichtlinien;
    • internationaler Rollout nach Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden. Konzernweite Begleitkommunikation und Beratung bei der Umsetzung.
     
    2014

    100%

    Schulungen.
    • Fortsetzung und Ausbau des Angebots der Präsenzschulungen für Mitarbeiter und des Trainings von Datenschutzkoordinatoren und anderen Multiplikatoren.
     
    • Zielgruppenspezifische und bedarfsorientierte Aufbereitung der Schulungsinhalte.
    • Ausweitung des Lernangebots für Wissensmultiplikatoren.
     
    2014

    100%

    Bewusstseinsbildung.
    • Fortführen der Umsetzung des konzernweiten Awareness-Konzepts bis 2015.
     
    • Versand eines Informationspakets für Führungskräfte der Daimler AG, die neu ernannt wurden oder aus ruhendem Beschäftigungsverhältnis beziehungsweise nach einem Auslandseinsatz in die Daimler AG zurückgekehrt sind.
     
    • Fortlaufende Sensibilisierung der Mitarbeiter für Datenschutzthemen.
    • Anpassung des konzernweiten Awareness-Konzepts zur Entwicklung eines neuen webbasierten Trainings.
    • Optimierung des internationalen Trainings- und Informationsangebots.

    2015

    80%
    Menschenrechte
    Top Ziel: (NEU)
    Human Rights Respect System.
    • Entwicklung eines Konzepts und dessen Implementierung für einen erweiterten und systematischen Managementansatz für Menschenrechte – inkl. Risikoidentifikation, Programmsteuerung, Monitoring und Reporting. Neben den Ländern mit Daimler-Produktionsstandorten in Mehrheitsbeteiligung wird dieses um selektive potenziell risikobehaftete Länder erweitert.

    Konzeptentwicklung und Diskussion mit Stakeholdern.
    • Durchführung von Machbarkeits- und Anforderungsanalysen auf Basis der HRCA.
    • Entwicklung eines konzeptionellen Risiko-Management-Zyklus zur Sicherstellung von Kontinuität der Risikobetrachtung.
    • Diskussion von Konzeptelementen mit externen Stakeholdern in der Arbeitsgruppe „Menschenrechte“ beim 7. „Daimler Sustainability Dialogue“ und deren Integration in den Ansatz.
     
    • Bis 2015 Finalisierung der Konzeption des Menschenrechtsansatzes und Implementierungsvorbereitung.
    • Ab 2016: beginnende Umsetzung.

    2020

    10%
    Top Ziel:
    Human Rights Compliance Assessment (HRCA).
    • Weltweiter Ausbau des Risikomanagements für Menschenrechte in 19 Ländern mit Daimler-Produktionsstandorten gemäß UN‑Anforderungen, um mögliche Menschenrechtsrisiken frühzeitig zu erkennen.

    Durchführung von Human Rights Compliance Assessments (HRCA).
    • 2012: Auftaktrisikoprüfung für Deutschland, Mexiko und Ägypten.
    • 2013: HRCAs in Brasilien, Frankreich, Indien, Japan, Spanien, Ungarn, den USA und Südafrika.
    • 2014: Tschechische Republik, Türkei, Argentinien, Kanada und Indonesien.
    • Damit wurden bisher 16 der bis Ende 2015 avisierten 19 Länderanalysen durchgeführt.
     
    • Im Jahr 2015 Durchführung von HRCAs in Portugal, Rumänien und Großbritannien.

    2015

    80%
  • Produktverantwortung

    Ziel Erreichtes Maßnahmen 2015 Termin Status
    (Verände­rung zu 2013)
    Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen – Hauptmärkte
    Top Ziel:
    CO2-Emissionen Pkw Europa.
    • Reduktion der CO2-Emissionen (Basis NEFZ) der EU-Neuwagenflotte bis 2016 auf 125 g CO2/km (entspricht Reduktion um rund 30 Prozent im Zeitraum 2007 bis 2016).
    • Konsequente weitere Elektrifizierung des Antriebsstrangs zur Erreichung der Daimler-spezifischen EU-Flottenziele im Jahr 2020.

    Weitere Reduktion um 4 Prozent.
    • Nach erfolgreichem Erreichen des gesetzten Zwischenziels für 2012 sank die CO2-Emission in der europäischen Flotte im Jahr 2014 um weitere 5 Gramm auf 129 g CO2/km, Reduktion um 27,5 Prozent gegenüber 2007.
    Highlights auf Produktebene:
    • Neues verbrauchsoptimiertes Automatik-9-Gang-Getriebe in weiteren Baureihen eingeführt.
    • Rollout der neuen S-Klasse mit deutlichen Verbrauchsreduktionen (–20 Prozent).
    • Einführung der neuen C‑Klasse mit deutlichen Verbrauchsreduktionen von bis zu 20 Prozent.
    • Einführung weiterer Hybridfahrzeuge und Markteinführung S 500 Plug-in HYBRID.
     
    • Fortsetzung der Pkw-Motorenoptimierung und fortschreitende Einführung in die Modellbaureihen.
    • Einführung 9-Gang-Automatikgetriebe NAG3 in weiteren Baureihen.
    • Markteinführung weiterer Plug-in-Hybride.
    • Rollout neue C‑Klasse (incl. Derivate), alle Dieselmodelle in Effizienzklasse A oder A+.

    2016

    90%
    Top Ziel: (NEU)
    Verbrauchsreduktion Pkw und Light-Duty-Trucks USA.
    • Reduktion des Flottenverbrauchs im Zeitraum von 2012 (Basisjahr der gültigen Verbrauchsregelung) bis 2019 um je 25 Prozent (Basis sind die jeweiligen Modelljahre 2012 bzw. 2019).

    Reduktion Flottenverbrauch der Pkw um 6 Prozent, der Light-Duty-Trucks um 6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Modelljahr.
    • Deutliche Verbesserungen der Verbrauchswerte bei der neuen S‑Klasse, C‑Klasse, CLA‑Klasse.
     
    • Fortsetzung der Pkw-Motorenoptimierung und fortschreitende Einführung in die Modellbaureihen.
    • Einführung 9-Gang-Automatikgetriebe NAG3 in weiteren Baureihen.
    • Markteinführung weiterer Plug-in-Hybride.
    • Rollout neue C‑Klasse (incl. Derivate), alle Dieselmodelle in Effizienzklasse A oder A+.

    2019

    25%
    Top Ziel: (NEU)
    Verbrauchsreduktion Pkw China „imported“ und „domestic“.
    • Reduktion des Flottenverbrauchs im Zeitraum von 2012 (Basisjahr der gültigen Verbrauchsregelung) bis 2019 um je 25 Prozent.

    Reduktion Flottenverbrauch der „imported Cars“ um 11 Prozent, „domestic Cars“ um 9 Prozent im Vergleich zum Basisjahr.
    • Deutliche Verbesserungen der Verbrauchswerte bei der neuen S‑Klasse, C‑Klasse.
     
    • Fortsetzung der Pkw-Motorenoptimierung und fortschreitende Einführung in die Modellbaureihen.
    • Einführung 9-Gang-Automatikgetriebe NAG3 in weiteren Baureihen.
    • Markteinführung weiterer Plug-in-Hybride.
    • Rollout neue C‑Klasse (incl. Derivate), alle Dieselmodelle in Effizienzklasse A oder A+.

    2019

    35%
    Top Ziel:
    CO2-Emissionen leichte Nutzfahrzeuge.

    Reduktion der CO2-Emissionen der EU-Neuwagenflotte um mehr als 10 Prozent bis zum Jahr 2014 bezogen auf 2010.

    Rückgang um 11,5 Prozent seit 2010.
    • Gesamtflottendurchschnitt bei 199 g CO2/km (Mercedes‑Benz Flotte leichter Nutzfahrzeuge (N1) in Europa 2014).
    • Die neue V‑Klasse mit hoch effizienten 4‑Zylinder-Dieselmotoren und deutlich niedrigerem Verbrauch als das Vorgängermodell.
    • Neuer Vito mit verlustarmem Frontantriebsstrang; umfangreiche Fuel- Efficiency-Maßnahmen umgesetzt, wie z. B. Start-Stopp-Funktion, Rekuperation, FE-Generator, effiziente elektrische Kraftstoffpumpe und Aerodynamikverbesserung.
     
    • Die neue V‑Klasse (Markteinführung 2014) mit hoch effizienten 4‑Zylinder-Dieselmotoren und deutlich niedrigeren Verbrauch als das Vorgängermodell.
    • Neuer Vito (Markteinführung 2014) mit verlustarmem Frontantriebsstrang verfügbar, der Downsizing ermöglicht.
    • Umfangreiche Fuel-Efficiency-Maßnahmen umgesetzt, wie z. B. Stopp-Start-Funktion, Rekuperation, FE-Generator, effiziente elektrische Kraftstoffpumpe und Aerodynamikverbesserung durch Reifen und Unterbodenverkleidung.

    2014

    100%
    NEU:
    Reduktion der CO2-Emissionen der EU-Neuwagenflotte um mehr als 10 Prozent bis zum Jahr 2018 bezogen auf 2014.
       
    2018
     
    Top Ziel:
    Verbrauchsreduktion schwere Nutzfahrzeuge Europa.
    • Reduktion des Verbrauchs (Liter pro Tonnenkilometer) der N3-Lkw in Europa um durchschnittlich 20 Prozent bis zum Jahr 2020 im Vergleich zum Basisjahr 2005 (Euro-III-Fahrzeuge).

    Deutliche Verbesserung.
    • Über 9 Prozent weniger Verbrauch bei Fernverkehrs-Referenz-Lkw im Vergleich zu 2005.
     
    • Weitere Verbreitung des verbrauchssenkenden Systems „Predictive Powertrain Control“ und Ausbau der Straßennetzabdeckung.

    2020

    40%
    Top Ziel:
    Verbrauchsreduktion schwere Nutzfahrzeugen NAFTA.
    • Reduktion des Verbrauchs der Cascadia-Lkw um mehr als 20 Prozent bis zum Jahr 2015 im Vergleich zum Basisjahr 2007.

    Verbrauch signifikant reduziert.
    • Verbrauchsreduktion von 20 Prozent beim Fernverkehrs-Cascadia-Referenzfahrzeug.
    • Intelligent Power Management (streckenoptimierte Schaltstrategie).
     
    • Erschließung weiterer Synergieeffekte bei verbrauchssenkenden Technologien aus dem weltweiten Portfolio von Daimler Trucks (z. B. aerodynamische Verbesserungen)

    2015

    100%
    Abgasemissionen
    Top Ziel:
    Vorerfüllung Euro 6 bei Pkw.
    • Vorerfüllung Euro-6-Norm für 50 Prozent aller Mercedes‑Benz und smart Neufahrzeuge in Europa bis Ende 2014.

    Mehr Pkw mit Euro 6.
    • Mehr als 55 Prozent der 2014 in Europa verkauften Mercedes‑Benz und smart Pkw erfüllen die Euro-6-Norm.
    • In Deutschland sind es bereits 62 Prozent.
     
    • Einführung von Euro 6 in den bislang noch nicht erfassten Baureihen, z. B. Mercedes‑Benz V‑Klasse (Markteinführung 2014).

    2014

    100%
    Top Ziel:
    Ganzheitliche Bewertung und Reduktion der Umweltauswirkungen der Mercedes‑Benz Pkw-Modelle.
    • Verringerung der CO2- und Stickoxidemissionen im gesamten Lebenszyklus für jede neue Modellgeneration um 10 Prozent bis 20 Prozent gegenüber dem Vorgänger.

    Festlegung ganzheitlicher Umweltziele für alle Mercedes‑Benz Pkw-Entwicklungsprojekte.
    • Überprüfung der Ziele innerhalb des Mercedes‑Benz Entwicklungsprozesses gemäß ISO TR 14062 (Design for Environment) und ISO 14006 (produktbezogenes Umweltmanagementsystem).
    • Verringerung der CO2-Emissionen und der Stickoxidemissionen über den gesamten Lebenszyklus der neuen C‑Klasse im Vergleich zum Vorgänger (siehe Umwelt-Zertifikat C‑Klasse).
    • C‑Klasse Diesel (C 220 BlueTEC):
      CO2-Emissionen: –26 Prozent,
      NOx-Emissionen: –45 Prozent.
    • C‑Klasse Benziner (C 180):
      CO2-Emissionen: –28 Prozent,
      NOx-Emissionen: –6 Prozent.
    • Die Übererfüllung der NOx-Werte beim Diesel kompensiert die leichte Zielunterschreitung beim Benziner.
     
    • Fortgesetzte Überprüfung der Ziele innerhalb des Mercedes‑Benz Entwicklungsprozesses gemäß ISO TR 14062 (Design for Environment) und ISO14006 (Produktbezogenes Umweltmanagement-System).
    • Bestätigung des Entwicklungsprozesses mit Bezug auf die GLA‑Klasse und C‑Klasse (Markteinführung 2014) durch Umwelt-Zertifikate.

    Fortlaufend bis 2020

    100%
    Mobilitätskonzepte
    Top Ziel:
    Höhere Nutzung von car2go.
    • Verzehnfachung der Zahl der Fahrten sowie der Zahl aktiver Nutzer bis 2015 im Vergleich zum Jahr 2011.

    Ausweitung von car2go.
    • car2go in 29 Städten weltweit (+18 Städte im Vergleich zu 2011).
    • Nutzerzahl gegenüber 2013 verdoppelt (2014: ca. 1 Mio. registrierte Nutzer).
    • Ca. 30 Mio. absolvierte Mietvorgänge (+29 Mio. im Vergleich zu 2011).
     
    • Weiterer Ausbau der Anzahl von car2go-Standorten.
    • Ausweitung des Geschäftsgebiets bestehender Standorte.
    • Vergrößerung der Fahrzeugflotten an den Standorten.

    2015

    100%
    Top Ziel:
    Förderung des Aufbaus einer Wasserstoffinfrastruktur.
    • Durchführung von Kooperationsprojekten: Bau und Inbetriebnahme von 20 H2-Tankstellen in Deutschland zur Versorgung von Brennstoffzellenfahrzeugen mit regenerativ erzeugtem Wasserstoff.

    Wasserstofftankstellen
    • Zwei H2-Tankstellen in Betrieb genommen; Aufbau und Fertigstellung der restlichen H2-Tankstellen voraussichtlich im Jahr 2015.
     
    • Fortführung des Aufbaus der H2-Tankstellen gemeinsam mit dem Kooperationspartner Linde.

    2014

    60%
    • Aufbau von 100 H2-Tankstellen bis 2017 und 400 H2-Tankstellen bis 2023 in Deutschland im Rahmen der „Initiative H2 Mobility“; Gründung eines Joint Ventures zum Aufbau und Betrieb von H2-Tankstellen
    • 16 H2-Tankstellen mit 700 bar Speicherdruck im Rahmen von öffentlich geförderten Pilotprojekten in Deutschland mitinitiiert und als Teil der ersten Projektstufe fertiggestellt, Initiierung des Closing-Prozesses zur Gründung des Unternehmens.
    • Fortführung des Aufbaus eines Wasserstofftankstellennetzes.
    • Formale Gründung des Unternehmens und Geschäftsaufnahme.
    2023 15%
    Fahrzeugsicherheit
    Top Ziel:
    Sicherheit für Pkw.
    • Erreichen einer 5‑Sterne-Bewertung im Euro-NCAP-Crashtest für neue Baureihen mit jeweils erhöhten Anforderungen ab 2012, 2013, 2014 und 2015.
    • Erreichen des „Top Safety Pick“-Ergebnisses beim IIHS-Ratingcrashtest mit Small-Overlap-Crash ab 2012.

    Zwischenziel für alle getesteten Mercedes‑Benz Fahrzeuge 2014 erreicht.
    • Neue C‑Klasse, GLA‑Klasse und V‑Klasse erhalten Bestbewertung von fünf Sternen im Euro-NCAP-Crashtest. Die Mercedes‑Benz C‑Klasse erhielt darüber hinaus den Euro NCAP Advanced Reward für zwei Sicherheitssysteme: die Müdigkeitserkennung ATTENTION ASSIST (Serie) und das präventive Insassenschutzsystem PRE-SAFE® (Option).
    • M‑Klasse und E‑Klasse erhalten Auszeichnung „Top Safety Pick+“ (TSP+) mit weiter verschärftem Crashtest des amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS).
    • C‑Klasse (2014) wird vom IIHS mit „superior“ bewertet.
     
    • Neue innovative Sicherheitssysteme bei kommender neuer E‑Klasse.

    Fortlaufend

    100%
  • Betrieblicher Umweltschutz

    Ziel Erreichtes Maßnahmen 2015 Termin Status
    (Verände­rung zu 2013)
    Klimaschutz in der Produktion

    Reduktion der spezifischen CO2-Emissionen.
    • Kontinuierliche Senkung der spezifischen CO2-Emissionen in der Produktion um 20 Prozent gegenüber 2007 bis 2015.

    Rückgang der spezifischen CO2-Emissionen in der Produktion gegenüber 2007:
    • Daimler Buses –17 Prozent;
    • Mercedes‑Benz Cars –33 Prozent;
    • Mercedes‑Benz Vans –29 Prozent;
    • Daimler Trucks –14 Prozent
    (Vergleich mit Bezugsjahr 2007 ohne Atlantis Foundry).

    Fortlaufende Umsetzung von Maßnahmen zur Senkung der spezifischen CO2-Emissionen aus der Produktion.

    2015

    90%

    Reduktion der absoluten CO2-Emissionen.
    • Reduktion der absoluten CO2-Emissionen in europäischen Werken um 20 Prozent im Zeitraum von Anfang der 1990er-Jahre bis 2020 (Zeitrahmen der EU-Klimaziele) trotz einer deutlichen Steigerung des Produktionsvolumens.
    • Im Ergebnis Reduktion der spezifischen CO2-Emissionen der europäischen Standorte um zwei Drittel (Einsatz vergleichbarer Technologien zur CO2-Reduktion in außereuropäischen Werken).

    Rückgang der absoluten CO2-Emissionen.
    • Rückgang um 14 Prozent im Vergleich zum Basisjahr, –5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
    • Effizienzmaßnahmen, CO2-optimierte Eigenerzeugung und milde Winter in Europa haben trotz deutlicher Produktionssteigerung zu weniger CO2-Emissionen geführt.

    Fortlaufende Umsetzung von Maßnahmen zur Senkung der absoluten CO2-Emissionen aus der Produktion.

    2020

    60%
  • Mitarbeiterverantwortung

    Ziel Erreichtes Maßnahmen 2015 Termin Status
    (Verände­rung zu 2013)
    Diversity
    Top Ziel:
    Diversity Management.
    • Daimler will im Diversity Management weiterhin zu den Spitzenreitern der deutschen Automobilindustrie gehören.

    Verankerung Diversity Management.
    • Feste Verankerung von Diversity Management in den HR-Prozessen, der Unternehmens- und Führungskultur sowie Ausbau des Schwerpunktes Internationalisierung.
    • trendence Graduate Barometer 2014: Daimler als einziges Automobilunternehmen von Männern und Frauen als potenzieller Arbeitgeber gleich attraktiv eingeschätzt.
    • 63 Prozent Zustimmungsrate der Belegschaft zu divers zusammengesetzten Teams 2014.
    • 2. Deutscher Diversity-Tag: 5.512 Mitarbeitende setzen mit ihrer Stimme ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für Vielfalt im Unternehmen.
    • 14,1 Prozent Frauen in leitenden Führungspositionen 2014 (2013: 12,7 Prozent).
    • Förderung von Initiativen zur Steigerung der Flexibilität von Arbeitszeit und ‑ort. Steigerung Anteil Führungskräfte in Teilzeit in der Daimler AG auf 3,1 Prozent (2013: 3,1 Prozent).
    • Deutschlandweit insgesamt rund 700 betriebseigene Betreuungsplätze (zusätzlich rund 150 Belegplätze an verschiedenen Standorten).
     
    • Weitere Stärkung des Diversity Management in der Führungskultur mit dem Ziel, Vielfalt zu fordern und fördern (u. a. durch bedarfsgerechte Qualifizierung).
    • Weitere Stärkung der Arbeitsflexibilisierung, (u. a. flexibles Arbeiten, onlinebasierte Matching-Plattform für Jobsharings).
    • Steigerung des weltweiten Anteils von Frauen in leitenden Führungspositionen im Daimler-Konzern im Jahr 2015 auf 15 Prozent.
    • Ausbau des globalen Talentpools durch 40 Prozent internationale CAReer-Einstellungen bis 2017.

    2020

    65%
    Arbeitgeberattraktivität
    Top Ziel:
    Mitarbeiter-Commitment.
    • Bestätigung des Mitarbeiter-Commitment-Wertes auf überdurchschnittlichem Niveau.

    63 ECI-Punkte.
    • Eine über die Jahre hinweg ausgezeichnet hohe Beteiligungsquote (2014: 70 Prozent) belegt die weiterhin hohe Akzeptanz und bewusste Nutzung der Konzernmitarbeiter­befragung als Feedbackinstrument.
    • Bestätigung des Mitarbeiter-Commitment-Wertes auf überdurchschnittlichem Niveau im Vergleich zum Benchmark im Industriesektor (2014: Benchmark-Median bei 61 ECI-Punkten).
     
    • Förderung bzw. Stabilisierung des Mitarbeiter-Commitments als Bestandteil der Führungsaufgabe durch Definition von konkreten, divisionsspezifischen Zielwerten.
    • Konkrete Maßnahmen, basierend auf der aktuellen Mitarbeiterbefragung, werden aktualisiert, sobald die Daten vorliegen (Nennung Top-3-Maßnahmen).
    • Die nächste weltweite Mitarbeiterbefragung wird im September 2016 durchgeführt.

    2016

    90%
    Generationenmanagement
    Top Ziel:
    Demografie.
    • Verankerung des Themas Demografie in Unternehmenskultur und Führungsprozess.

    Aktivitäten Generationenmanagement.
    • Durchführung von Ergonomieanalysen in Produktionsbereichen an nahezu allen Standorten weltweit.
    • Einführung und Aufbau eines Pools mit 482 „Senior Experts“, davon 150 Senior Experts seit März 2013 im Einsatz.
    • Rollout von „Job Match“ – einer Systematik, um für Produktionsmitarbeiter unter Einbeziehung der gesundheitlichen Situation die am besten geeigneten Arbeitsplätze zu finden.
    • Fortführung von fünf dezentralen Demografieprojekten.
     
    • Durchführung von Schulungen und Sensibilisierungsworkshops für Führungskräfte an mindestens zwei Standorten.
    • Durchführung von zwei internationalen Pilotprojekten zu „Jobfit“, einer strategischen, qualitativen Personalplanung.
    • Durchführung von zwei Standortpilotprojekten zur demografieorientierten Arbeitszeit-/Pausen­gestaltung für Produktionsbereiche

    2020

    65%
  • Lieferantenmanagement

    Ziel Erreichtes Maßnahmen 2015 Termin Status
    (Verände­rung zu 2013)
    Prävention und Risikomanagement
    Top Ziel: (NEU)
    Umweltmanagement.
    • Nachweis eines zertifizierten Umweltmanagementsystems durch 70 Prozent der Produktionsmaterial-Lieferanten (umsatzbasiert) bis 2018 erbracht.

    Bestandteil der Vertragsbedingungen.
    • Nachhaltigkeits- und Umweltanforderungen sind Bestandteil der Vertragsbedingungen weltweit.
     
    • Aufnahme der Forderung eines zertifizierten Umweltmanagementsystems in die Vertragsbedingungen.
    • Implementierung eines Onlinesystems zur Dokumentation von Zertifikaten durch Lieferanten.

    2018

    50%
    Top Ziel: (NEU)
    Überprüfung von Lieferanten.
    • Überprüfung der Umsetzung von Nachhaltigkeitsstandards mittels eines Online-Fragebogens zur Selbstauskunft bei 40 Prozent der Produktionsmaterial-Lieferanten (umsatzbasiert) bis 2016 abgeschlossen.

    Erfolgreiche Pilotierung.
    • Entwicklung und erfolgreiche Pilotierung eines gemeinsam mit anderen Automobilherstellern entwickelten Online-Fragebogens zur Selbstauskunft von Lieferanten zu Nachhaltigkeitsstandards.
     
    • Aufforderung an Hauptlieferanten zur Befüllung des Online-Fragebogens.
    • Begleitende Kommunikationsmaßnahmen über das Daimler Supplier Portal.

    2016

    20%